Beratung speziell für Männer:

 Anlaufstelle für den ratsuchenden Mann :

DER WEICHENSTELLER versteht sich als eine Art „Männerbeauftragter“. Mit dem Öffnen der Innen- und Gefühlswelt tun wir Männer uns nämlich oftmals sehr schwer. Meist hilft hier das direkte Gespräch von Mann zu Mann, unter vier Augen und dem Wissen, dass unser Geschlecht - im Vergleich zu Frauen - mit Problemen einfach anders umgeht und diese, wenn überhaupt, auf davon abweichende Art und Weise kommuniziert.

 

Rückkehr zum selbstsicheren Mann :
„Wann ist ein Mann ein Mann?“ Die Frage Grönemeyers hat noch immer Bestand. Die Erwartungen an unser Geschlecht sind hoch, widersprüchlich und diffus. Während die Emanzipation den Frauen ein klareres Bild von der modernen Frau vermittelt hat, fühlen sich viele Männer zunehmend verunsichert und orientierungslos. Konfrontiert mit dem von den Medien häufig forcierten Bild eines Supermannes, der alles kann und alles bewältigt. In der Realität geht das ureigene Mann-Sein in einem Zuviel an Zweifeln, Fragen und Kompromissen zunehmend verloren.

 

Was folgt ist der frustrierte Rückzug – in die Arbeit, an den PC, in den Sport, in Sprachlosigkeit. Das Kommunizieren eigener Emotionen und Bedürfnisse wird vernachlässigt. Weil Männer in der Regel nur oberflächlich emotionale Nähe, Herzlichkeit und verbindliche Freundschaft zu anderen Männern zulassen, werden sie bewegende Probleme untereinander nicht besprochen. Stattdessen wird eine „erfolgreiche“ Fassade aufgesetzt, die vom Leidensdruck ablenken soll. Niemand möchte schwach und verweichlicht wirken, oder als Versager gelten, weil er seine Probleme nicht in den Griff bekommt. 

Dabei zeugen das Erkennen der Unzufriedenheit und das Einholen von Hilfe von respektablem Mut.

 

In der Beratung werden wir uns Ihre Situation anschauen. Ziel ist es, den souveränen Mann wiederzuentdecken, seine positiven Attribute und natürlichen Ressourcen zu stärken, damit „Mann“ sich wieder in seiner Haut wohl und heimisch fühlen kann. Weg vom unselbständigen „großen Jungen“, der vor jeglicher Verantwortung und Verbindlichkeit flieht. Weg vom bedürftigen „Nabelschnur-Mann“, der Frauen um jeden Preis gefallen will und deswegen bei ihnen keinen Gefallen findet. Weg vom konfliktscheuen „Nice Guy“, der es allen recht machen will, jedem Konflikt aus dem Weg geht und dabei seine eigenen Bedürfnisse übergeht. Weg vom klammernden „Nicht-allein-sein-Könner“, der immer jemanden um sich braucht, weil er sich alleine nicht erträgt. Hin zum autonomen, autarken und selbstbewussten MANN. Der auch mutig zu seinen femininen und spirituellen Anteilen steht, die jeder Mann ebenfalls in sich trägt und die ihn ausgelebt in seiner Persönlichkeit bereichern. Als Mann mit sich und seinen Bedürfnissen im Reinen zu sein und darauf ausgehend sein Leben zu gestalten, ist der Idealzustand, den ich anstrebe.

 

 Männer und Hochsensibilität:

Dafür habe ich hier eine eigene Seite eingerichtet.

  

Sexualität – Befreiung & Überforderung:

Was die Lifestyle-Medien uns Männern nicht alles zum Thema Sex erzählen und vorgeben wollen. Dabei vergessend, dass Sex zunächst einmal nur ein Teil der Erotik ist, deren Ausgestaltung durch die leistungsorientierte Fokussierung auf „den Akt“ leider immer mehr vernachlässigt wird. Kurioserweise scheint unsere weitgehend aufgeklärte Gesellschaft von den heutigen Möglichkeiten, sexuelle Fantasien auszuleben, teilweise überfordert zu sein. In der Folge hat sie nicht nur ihre verspielte Lockerheit verloren, sondern auch ihr Gefühl dafür, was sie eigentlich und wahrhaftig möchte. Andere nachahmen oder vielleicht doch lieber selbst erforschen? Die „Fit-for-fun-Medien helfen dabei tatkräftig mit, gefühllose Erwartungshaltungen á la 10 Punkte, die ein guter Liebhaber wissen muss“ aufzubauen. Das klingt in der Umsetzung dann mehr nach einer technischen Anleitungen für Motortuning, weniger nach der Faszination körperlicher Intimität.

Mit solch einer von außen aufgebauten Erwartungshaltung, die auch nicht hinterfragt wird, macht Sex natürlich keinen Spaß - herabgesetzt zu einer mechanischen und oftmals stressigen Triebbefriedigung, auf der Seele und Gefühl auf der Strecke bleiben. Um dem Druck und den Versagensängsten als „allein verantwortlicher Performer“ in der Lust zu entgehen, schwenken Männer seit Jahren immer häufiger auf jederzeit im Internet verfügbare Pornos um. Nur haben die mit der Realität nichts zu tun – mit Erotik und Natürlichkeit schon gar nicht. Der Effekt: Wer sich konzentriert mit virtuellem Sex beschäftigt, dem vergeht irgendwann die Lust auf das reale, zunehmend als Stress empfundene Erleben. Kalte Pixel ersetzen warme Haut. Eine auf Dauer und in jeder Hinsicht höchst unbefriedigende Situation, denn die Seele leidet und verhungert unter dem Mangel echter Berührung. 

 

Wenn man(n) dann noch seine sexuelle Sozialisierung nur durch Pornos vollzogen hat, enden reale Begegnungen mit Frauen immer wieder in frustrierenden Fehlschlägen, weil sein inneres Porno-Drehbuch, an das er sich krampfhaft hält, bei ihr selten gut ankommt, da dort weibliche Fantasien und Bedürfnisse praktisch nicht vorkommen. So ist der Frust für beide vorprogrammiert.

 

Stellen wir die Weiche um. Zurück auf ein Gleis, auf dem die magische Schönheit, entspannte Natürlichkeit, fantasievolle Leichtigkeit, gemeinsames Erkunden und Erforschen, sowie das stress- und druckbefreite Erleben von Erotik wieder möglich wird. Zurück zum individuellen, von Lifestyle-Medien unbeeinflussten Gefühl dafür, was Mann eigentlich Spaß macht.